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By Michael Frede, Gunther Patzig

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Dopamine in the Pathophysiology and Treatment of Schizophrenia: New Findings

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Eine abgelrennle ousia gibl Man mull sich iiberlegen, wie sich diese Frage von der vorangehenden Frage unterscheidet, ob es neben den wahrnehmbaren ousiai noch andere gibt (IO ZS bZS-z9). Bei der zweiten Frage mull es sich urn eine Spezialisierung der ersten Frage handeln: Gibt es neben den wahrnehmbaren ousiai noch andere, und, insbesondere, gibt es noch solche, die abgetrennt fiir sich existieren? Dies setzt voraus, dall Aristoteles die Miiglichkeit in Betracht zieht, dall es rucht-wahrnehmbare ousiai gibt, die aber nicht abgetrennt fiir sich existieren.

Wie Aristoteles selbst andeutet (vgl. 1tAWVUX&<;, aAA' tv ,tHuQcrl ye gibt es aile miiglichen Antworten auf die Frage. Warum zieht er gerade die vier hier angefuhrten in Betracht? Vermutlich waren sich die Philosophen daruber einig, daJ3 die ousia das "Was etwas ist" einer Sache ist. Als soIches war die ousia auch im ersten Kapitel von Z eingefuhrt worden. Als das "Was etwas ist" einer Sache aber kann man Verschiedenes betrachten. Da ist einmal das Wesen der Sache, dann aber auch das den Widerfahrnissen der Sache Zugrundeliegende.

Die Folgerung, die wir offenkundig daraus ziehen sollen (vgl. 1029'9: "Aber man darf die Sache so nicht stehenlassen. Das reicht namlich nicht aus"), ist die, dan es nicht ausreicht, die ousia als das letztlich Zugrundeliegende zu charakterisieren. Denn daraus ergabe sich, dall die Materie die eigentliche ousia ware. Da dies aber falsch ist, mull man die ousia nicht nur als Zugrundeliegendes, sondern auch als Abtrennbares und als ein Dies von der Art bestimmen, wie wit es ja auch schon im ersten Kapitel getan haben (vgl.

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