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By Elisabeth Heite

Im Zeichen der demografischen Entwicklung gewinnt bürgerliches Engagement, ins-besondere auch älterer Menschen, an Bedeutung. Angesichts sich abzeichnender Herausforderungen sind ihre Potentiale und Zeitressourcen gefragt. Sie erfreuen sich einer besseren Gesundheit, verfügen über eine höhere formale Bildung und mehr zu erwartende Lebensjahre als Generationen von älteren Menschen vor ihnen. Bürger-schaftliches Engagement ist nicht nur eine Ressource, die dem Gemeinwohl dient, für die älteren Bürgerinnen und Bürger selbst stellt es in vielerlei Hinsicht einen Gewinn dar und sichert ihre gesellschaftliche Teilhabe. Jedoch sind auch im modify Mittel, Möglichkeiten und Chancen ungleich verteilt. Bürgerschaftliches Engagement Älterer ist nicht voraussetzungslos. So gilt es Faktoren zu ermittelt, die für ihr Engagement von Bedeutung sind und sozialer Ungleichheit entgegenwirken.

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Darüber hinaus folgt bürgerschaftliches Engagement einem nur begrenzt planbaren Eigensinn, schafft Sozialkapital und gesellschaftliche Selbstorganisation, stößt Lernprozesse an, verfügt über Kritik- und Innovationspotential (Enquete-Kommission 2002: 38). Dieser weiten Begriffsfassung der Enquete-Kommission folgend werden zu Formen und Bereichen des bürgerschaftlichen Engagements politisches und soziales Engagement, Engagement in Vereinen, Verbänden und Kirchen, Engagement in öffentlichen Funktionen, Formen der Gegenseitigkeit, Selbsthilfe und bürgerschaftliches Engagement in und von Unternehmen gerechnet (vgl.

Je höher der Bildungsstand, der berufliche und sozioökonomische Status, desto eher wird die Person vermutlich engagiert sein. (vgl. ) Informelle Hilfe- und Unterstützungsleistungen werden in den meisten Studien zum bürgerschaftlichen Engagement nicht abgefragt. Diese werden jedoch häufig im sozialen Nahraum geleistet, also dort, wo sich auch benachteiligte Bevölkerungsgruppen in der Höhe vergleichbar mit dem Bevölkerungsdurschnitt engagieren. Ihre niedrigen Engagement-Quoten sind daher zu hinterfragen, ohne dabei das Ziel aufzugeben, Wege der Engagement-Förderung zu finden, die gerade sie ermutigen, sich einzubringen.

Tabelle 2: Starke Einschränkung bei Tätigkeiten durch den derzeitigen Gesundheitszustand (Nennung in %) Tätigkeit (A) (B) (C) (D) (E) weiblich 37,4 75,2 11,3 42,2 13,3 37,0 10,5 32,1 4,6 9,2 männlich 29,8 64,6 7,3 26,5 9,7 36,0 7,2 29,2 2,2 10,2 (A) anstrengende Tätigkeiten wie schnell laufen, schwere Gegenstände heben, anstrengend Sport treiben (B) mittelschwere Tätigkeiten wie Tisch verrücken, staubsaugen, kegeln, Golf spielen, (C) mehrere Treppenabsätze steigen (D) mehrere Straßenkreuzungen weit zu Fuß gehen (E) sich baden und anziehen Quelle: Alterssurvey 2002.

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