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By Michael Knoll

Michael Knoll stellt die historisch in der Reformpädagogik wurzelnde Figur einer „Pädagogik vom Kinde aus“ in Frage. Im historischen Vergleich elementarpädagogischer und gesellschaftspolitischer Texte aus erziehungswissenschaftlicher Distanz zeigt sich die Orientierung pädagogischer Programmatik weniger „am Kind“, als vielmehr an den je zeitgenössischen politischen, religiösen, militärischen oder ökonomischen – mithin: gesellschaftlichen Kontexten. Das pädagogische „Bild vom type“ erweist sich als Projektion gesellschaftlicher Problemwahrnehmungen und Ideale.

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190). In der Trias Normerrichtung-Beobachtung-Korrektur kommt der Technik der Beobachtung besondere Bedeutung zu. Foucault zeichnet ein Spiel zwischen Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit. „Der perfekte Disziplinarapparat“, schreibt er, „(…) wäre derjenige, der es einem einzigen Blick ermöglichte, dauernd alles zu sehen. : 224). : 221) im Zentrum steht eine zu beobachtende Peripherie gegenüber, die ihrerseits räumlich in einem Verhältnis von weiteren Zentren und Peripherien angeordnet sein kann. Die zentrale Kontrolle wird pyramidal angeordnet und an subalterne Agenten delegiert.

Die Bedeutung eines Textes kann nur dann adäquat erfasst werden, wenn seine Stellung innerhalb des diskursiven Kontextes, in dem er verfasst wurde, begriffen wird. : 18). Insbesondere historische Vergleiche können in dieser Perspektive neue Erkenntnisse hervorbringen (vgl. Tenorth 2010b: 141). Die vorliegende Arbeit nimmt diesen Gedanken auf. a. elementarpädagogische Semantiken und deren Selbstrelationierung zu Semantiken des politisch-öffentlichen Kontextes, beides untersucht an Kontrast versprechenden historischen Fällen.

Vielmehr wird der Körper im Netz der sozialen Kräfteverhältnisse Gegenstand formierender Einwirkung, die die Inkorporierung von Normen und die Errichtung einer inneren Instanz sozialer Normen (‚Seele‘) zum Ziel hat. Diese Seele, die Persönlichkeit, ersetzt als Instanz der Selbstführung die heteronome Kontrolle. Anstatt regiert werden zu müssen, regiert sich das disziplinierte Individuum selbst, anstatt unterworfen zu werden, unterwirft es sich selbst unter Normen, die es im Verlauf der Disziplinierung erworben hat und nun vorbehaltlos als die eigenen anerkennt.

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