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By Rüdiger Jungbluth

Kurzbeschreibung

410 Millionen Kunden jährlich, ninety 000 Mitarbeiter in forty four Ländern, ein Umsatz von 14,8 Milliarden Euro bei stetig wachsenden Umsatzsteigerungsraten (aktuell: 15 Prozent), ein Gewinn vor Steuern von 1,4 Milliarden Euro – IKEA scheint keine Wachstumsgrenzen zu kennen. Derzeit sind die Schweden dabei, Japan zu erobern. Anschließend ist Südkorea dran. »Entdecke die Möglichkeiten!« IKEA gehört zu den stärksten Marken der Welt, der IKEAKatalog ist weltweit mit one hundred sixty Millionen Exemplaren die auflagenstärkste Verkaufspublikation. Rüdiger Jungbluth erklärt, welche Faktoren den IKEAErfolg ausmachen – zum Beispiel wie guy eine Unternehmensfamilie schafft, wie guy Lebensstil statt Produkte verkauft oder wie guy Einfachheit und Sparsamkeit etabliert und Imagekrisen meistert. Er zeigt,was andere Unternehmen von IKEA lernen können. Aber er fragt auch kritisch: Stimmt die Wirklichkeit dieses hoch angesehenen Unternehmens mit seinem öffentlichen Bild überein?

Aus der Amazon.de-Redaktion

Unterhaltsam und faktenreich erzählt Jungbluth den Werdegang von IKEA-Gründer Ingvar Kamprad und seinem Lebenswerk – ohne die weniger schönen Geschichten hinter der sonnigen Kulisse des Konzerns und der lebenden Legende Kamprad zu verschweigen. Die erste Hälfte des Buches zeichnet die Biografie Kamprads und die Entwicklung seines Lebenswerk nach, die zweite Hälfte spürt den Gründen nach, warum IKEA eigentlich so beliebt ist. Damit wird es zum Lehrstück für allzu gesichtslose, stromlinienförmige Unternehmen und supervisor – denn die Wurzel des Erfolgs ist zu einem wichtigen Teil gerade IKEAS unverwechselbare, zuweilen schräge Identität.

Sie ist bis heute stark von Kamprad, dem kauzigen Gründer, geprägt. Da Kamprad selbst den legeren Stil bevorzugt, erlaubt er ihn auch seinen Angestellten und führt unternehmensweit das Duzen ein. Da er selbst ein Workaholic ohne größere Ansprüche ist (bis auf kurze Porsche-und-zuviel-Alkohol-Entgleistungen), wird auch eine Kultur der Bescheidenheit und Einfachheit Teil von IKEA – dazu gehört allerdings auch eine ziemlich magere Entlohnung der Angestellten.

Schon als Fünfjähriger auf dem intestine seiner Familie im ländlichen Schweden erwies sich Kamprad als äußerst geschäftstüchtig, und als er IKEA gründete, struggle er gerade mal siebzehn. Dadurch, dass der Hof der Familie so abgelegen conflict, stieg Kamprad schon früh in den Versandhandel ein, der später auch foundation des Möbelgeschäfts bilden würde. Ausführlich schildert Jungbluth, used to be erst spät an die Öffentlichkeit gedrungen ist – dass Ingvar sich als Jugendlicher so wie der relaxation seiner Familie von den Nazis begeistern ließ. Noch lange blieb er der rechten Ideologie der Nazis verbunden.

Zu Anfang battle IKEA ein reiner Familienbetrieb, und zunächst gab es alles mögliche zu kaufen, vom Füllfederhalter bis zur Brieftasche. Als das erste Möbelstück, ein Sessel, auf große Nachfrage stieß, baute der junge Ingvar das Geschäft zügig aus und konzentrierte sich nur noch aufs Geschäft mit Einrichtungsgegenständen. Da er sich keine Artikelnummern merken konnte, gab er seinen Produkten skandinavische Namen – die Bezeichnungen sind heute Kult...

Nach dem spannenden Bericht über die Aufbaujahre ist der zweite Teil des Buches, der sich der examine widmet, für jeden, der schon mal beim blau-gelben Möbelhaus gekauft hat, wenig überraschend. Erfolgsfaktoren von IKEA sind bekanntermaßen niedrige Preise, große Absatzmengen und Einsparungen beim provider durch homemade des Kunden; ein prägendes, lifestylig-junges layout; eine unverwechselbare Firmenkultur und klare nationale Identität mit hohem Sympathiefaktor und unverwüstlich positivem photograph. Dazu die eating places, in den guy preiswert essen kann. Dieses Erfolgsrezept funktioniert schon quickly unverändert seit den 70er Jahren und wird es vermutlich auch weiterhin tun - ob es etwas bringt, IKEAS eigenwilligen Weg nachzueifern, ist eine andere Frage. -- Nina Hesse

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Engdahl war vom italienischen Faschismus beeinflusst worden und hatte schon in den zwanziger Jahren der Schwedischen Faschistischen Kampforganisation angehört. 1930 hatte sich diese Partei nach » D a w a r e n Tr o m m l e r , F a h n e n « 39 dem Vorbild der deutschen NSDAP in die Schwedische Nationalsozialistische Volkspartei umgewandelt. Bald darauf aber waren einige ihre Mitglieder, unter ihnen Engdahl, ausgeschieden und hatten den »Nysvenska Folkförbundet« gegründet, der sich schließlich mit anderen Rechtsgruppierungen zur Neuschwedischen Nationalsozialistischen Partei formierte.

Wie würde er verlaufen? Der Zustrom von Besuchern schien überraschend groß. Bevor schließlich die Türen geöffnet wurden, blickte der Ikea-Chef noch einmal aus dem Fenster. »Da standen mindestens tausend Leute! « In die Freude mischte sich allerdings gleich Besorgnis. Die Möbel » D a s ta n d e n m i n d e s t e n s ta u s e n d L e u t e ! « 55 Die ehemalige Schreinerei Almblad in Älmhult, in der Ingvar Kamprad ab 1953 seine erste dauerhafte Möbelausstellung präsentierte. waren auf zwei Etagen aufgestellt worden.

Berta Kamprad meldete ihren Sohn auf einem Internat in Osby an, das sie selbst als Mädchen besucht hatte. Ingvars Groß- » D a w a r e n Tr o m m l e r , F a h n e n « 37 eltern in Älmhult erklärten sich bereit, die Schulausbildung zu finanzieren. Im Internat fühlte sich Kamprad wohl. Allerdings geriet der Junge bald in die Gewalt eines älteren Schülers, der ihn für sich arbeiten ließ. Kamprad musste seinem »Herrn« das Bett machen, die Schuhe putzen und für ihn Besorgungen erledigen. Was ihm passieren würde, wenn er sich weigerte, sah er an einem Mitschüler, der von den Älteren regelmäßig verprügelt wurde.

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