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By Oliver Primavesi

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1 Die Prämissen als Fragen (D 2): Die dialektische Prämisse ist stets eine Entscheidungsfrage. Die Dialektik ist für Aristoteles eine Fragekunst. 14 Das bedeutet, daß die Prämissen des dialektischen Syllogismos (abgesehen von ihrer Bestimmung als Ev8o~a) stets als Frage (EpWTT]alS)1S auftreten müssen und zwar genauer: als Entschei- traductions par probable, vraisemblable, plausible, et autres adjectifs comportant un suffixe analogue), mais une propriete qui lui appartient de fait: comme le precisera la definition donnee en llOb 21-23 (cf.

1 Die Prämissen als Fragen (D 2): Die dialektische Prämisse ist stets eine Entscheidungsfrage. Die Dialektik ist für Aristoteles eine Fragekunst. 14 Das bedeutet, daß die Prämissen des dialektischen Syllogismos (abgesehen von ihrer Bestimmung als Ev8o~a) stets als Frage (EpWTT]alS)1S auftreten müssen und zwar genauer: als Entschei- traductions par probable, vraisemblable, plausible, et autres adjectifs comportant un suffixe analogue), mais une propriete qui lui appartient de fait: comme le precisera la definition donnee en llOb 21-23 (cf.

E 5, 159b 25-27: El BE 11~ aTTAws EvBo~ov Ti liBo~ov Ta KElI1EVOV dUn T41 dTTOKPlV0I1EV41, TTPOS alhov Ta BOKOUv Kat Ta 11~ BOKOUv KpLvovTa 9ETEOV Ti ou 9ETEOV. Aristoteles spricht hier auch von dem Fall, daß der Antworter einen von ihm persönlich für falsch gehaltenen Satz verteidigt. In diesem Fall deckt sich die persönliche Meinung des Antworters mit dem Argumentationsziel des Fragers. Da wäre dem Frager seine Aufgabe allzuleicht gemacht, wenn hier lediglich gefordert würde, daß die Prämissen für ein so unproblematisches Argumentationsziel dem Antworter plausibel scheinen müssen, und nicht vielmehr, entsprechend den in 159b 9-16 getroffenen Bestimmungen, zusätzlich gefordert würde, daß sie dem Antworter auch in höherem Grad plausibel scheinen müssen als das Argumentationsziel.

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