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By Tanja Kopp-Malek

Die Europäische Kommission stellt einen zentralen Akteur der Europäischen Union dar. Sie wird mit zunehmend umfangreicheren und sich wandelnden Aufgaben konfrontiert, auf die die Europäische Kommission reagieren muss. Dieses Buch untersucht am Beispiel der Umsetzung des umweltpolitischen Integrationsprinzips innerhalb der Europäischen Kommission, inwiefern diese vor dem Hintergrund sich verändernder Umweltanforderungen in der Lage ist zu lernen. Dazu fußt die Untersuchung auf einer systematischen Beschäftigung mit Ansätzen organisationalen Lernens, die zur Anleitung der empirischen Untersuchung herangezogen werden.

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Zum anderen besteht die Umwelt einer Organisation aus allgemein akzeptierten Regeln sowie institutionalisierten Normen und Werten, gegenüber denen sich die Organisation konform verhält, um von dieser als legitim anerkannt zu werden (Scott/Meyer 1992: 140). 16 So schreibt Hedberg (1981: 3) bereits im ersten Satz seines Aufsatzes „they [organizations, Anm. “ 17 Zur sprachlichen Vereinfachung wird im weiteren Text von „Umwelt“ im Singular gesprochen, wenngleich damit implizit unterschiedliche Aspekte bzw.

Koch 2008. h. 1). 30 enthaltenen kognitiven und normativen Annahmen gleichsam „themselves learned responses that originated as espoused values“. In dem Maße „as a value leads to behavior, and as the behavior begins to solve the problem which prompted it in the first place, the value gradually is transformed into an underlying assumption about how things really are. ). Dieses „garantierte“ Wissen ist also dem Einfluss des Einzelnen mehr oder weniger entzogen und somit kaum mehr diskursiv verfügbar.

Denn unter diesen Bedingungen weiß die Organisation gleichsam weniger als ihre Mitglieder. Gleichzeitig wissen Organisationen aber auch mehr als ihre aktuellen Mitglieder, weil beispielsweise die Erfahrungen bisheriger Mitglieder im organisationalen Wissenssystem eingeschrieben sind. D. , auch unter der Annahme, dass die einzelnen Organisationsmitglieder Träger des Lernprozesses in und von Organisationen sind, macht es diese Herangehensweise an organisationale Lernprozesse immer noch erforderlich, individuelle mit organisationalen Prozessen zu verbinden.

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