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By Martin Strohmeier, Lale Yalcin-Heckmann

Das große Siedlungsgebiet der Kurden wurde nach dem Untergang des Osmanischen Reichs von Grenzen durchtrennt. Die Angst vor kurdischen Autonomiebestrebungen führt seitdem zur Unterdrückung ihrer Kultur und wird durch die Verwirklichung einer Autonomie in Irak und Syrien weiter angeheizt.
Die Autoren schildern die mehr als tausendjährige Geschichte der Kurden unter besonderer Berücksichtigung der jüngsten Entwicklungen in der Türkei, im Irak und Iran sowie in Syrien. Besonderes Augenmerk gilt auch der kurdischen Kultur und den Familien- und Stammesstrukturen. Für die four. Auflage wurde das bewährte Standardwerk auf den neuesten Stand gebracht.

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Solche Grenzziehungen waren ohnehin vor Beginn der Moderne, zumal in kaum erschlossenen und schwer zugänglichen Gebieten wie Kurdistan, nicht möglich. So gesehen ist Kurdistan eine geographische Konvention, ein Begriff, den man aus Gründen der Bequemlichkeit und in Ermangelung präziserer Definitionen gewählt hat. Seit etwa einem Jahrtausend existiert unzweifelhaft eine Region oder Landschaft dieses Namens. Der persische Name Kurdistan bedeutet «Land der Kurden» und bezeichnete eine Provinz des Reiches der türkischstämmigen Dynastie der Seldschuken, die vom 11.

Bildungsstand in der Türkei und im Südosten 1990 258 9. 000 Personen nach Regionen der Türkei (2002) 259 Hinweise zu den Karten Die Karten 1 und 2 basieren auf den Karten 1, 2 und 4 in David McDowalls A Modern History of the Kurds (London/New York 1996/1997, S. XIII, XIV, XVI) und wurden anhand der Karten «Vorderer Orient: Ethnische Gruppen – Die emische Perspektive» (Tübinger Atlas des Vorderen Orients der Universität Tübingen, TAVO A VIII 13) und «Vorderer Orient: Sprachen und Dialekte» (TAVO A VIII 10) von den Verfassern modifiziert und vom Verlag neu erstellt.

Die Mitfahrer waren erstaunt und schwiegen. Dann sagte Reşit langsam und mit sicherer, ruhiger Stimme und verschmitztem Blick: «Çavuş, wir wissen, dass wir alle aus Zentralasien stammen und Brudervölker sind, aber die Sprache kannst du uns nicht verbieten …» Reşit lebt nicht mehr. In der Auseinandersetzung zwischen den «Brudervölkern» bzw. in dem Krieg zwischen PKK-Guerilla, türkischer Armee und kurdischen Dorfschützern wurde er getötet. Die Arbeit, die er verrichtete, ist nicht mehr gefragt; die türkische Armee ließ überallhin Straßen bauen, ihre Versorgung liegt heute nicht mehr in den Händen von Mauleselunternehmern.

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