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By Andrea Siewert

Ausgehend von der Annahme, dass individuelle Entwicklungs-, Lern- und Aneignungsprozesse angesichts ihrer Komplexität und Reichweite nur in einem biographischen Kontext rekapituliert und rekonstruiert werden können, analysiert Andrea Siewert biographische Lern- und Bildungsprozesse auf dem Weg zur Existenzgründung. Mithilfe autobiographisch-narrativer Interviews erforscht sie die lebensgeschichtliche Einbettung der Existenzgründung und leitet daraus dezidierte Lernkonzepte ab. Es wird deutlich, dass die Lebensgeschichten eben nicht geradlinig verlaufen, sondern dass es sich um gebrochene Biographien handelt: Gründerpersonen durchlaufen häufig Bewährungsproben, um daran zu wachsen.

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S. 106). , S. 106). In der Auswertung werden die formellen und informellen Lernprozesse getrennt voneinander aufgelistet und falldetailliert analysiert. Zusammenfassend kommt das Autorenteam zu der Annahme, dass die ablaufenden Lern- und Bildungsprozesse die Biographien verändern und Entrepreneurship zu einer „biographischen Chance“ (ebd. S. 180) wird. Gründungsprozesse begünstigen, ja fordern meist das Lernen und die Erschließung von neuen Wissensgebieten. Auch bei wirtschaftlichem Misserfolg kommt es zu Lern- und Bildungsprozessen, so zeigt die Ergebnissicherung.

Ausführlich die differenten Ausgangslagen der weiblichen Existenzgründerinnen gegenüber den männlichen Existenzgründern (z. B. geringere Qualifikation der Frauen, fehlende Finanzmittel, Vereinbarkeit zwischen Gründung und Familie, Akzeptanzprobleme u. ) aufgezeigt und vor allem das Scheitern der Gleichstellung von Gründerinnen gegenüber den Gründern untersucht. Welter/Lageman zeigen auf, dass Frauen weniger häufig gründen als Männer, jedoch dann ein spezifisches Gründungsverhalten zeigen: Sie brechen in der Gründungsphase seltener ab als männliche Existenzgründer (vgl.

26). Im Ergebnis zeigen sich sechs Kategorien: 1. Biographische Irrelevanz einer Brustkrebserkrankung, (Seltrecht 2006, S. ), 44 Der Lerndiskurs in der Biographieforschung ren Ergebnissicherung finden sich Phänomene des Lernens, wie die Aneignung von Wissen, Entwicklung neuer oder Modifizierung bestehender Eigentheorien, die Veränderung von Verhaltensweisen sowie die Veränderung des Selbst- und Weltbezugs, ein Aufzeigen von Lernmodi – Verlernen, Umlernen und Nichtlernen – und unterschiedliche biographische Lernstrategien, wie Anpassen, Vergleichen, Suche nach Neuem und biographische Reflexion (vgl.

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