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By Christina Peter

Christina Peter hinterfragt, inwiefern Rezipienten Personen aus dem Fernsehen zur Identitätsarbeit heranziehen. Sie konzentriert sich dabei auf die Theorie sozialer Vergleichsprozesse und untersucht, inwieweit sich Zuschauer unterschiedlichen Fernsehgattungen aus Vergleichsmotiven zuwenden, wie stark sie Bezüge zu den dort gezeigten Personen herstellen und welche Folgen dies für sie hat. Dazu wird die Theorie auf das mediale Umfeld übertragen und kommunikationswissenschaftliche sowie medienpsychologische Forschung zum Thema integriert. Die Autorin zeigt, dass durch die vielfach idealisierte, stereotype Darstellungsweise von Fernsehpersonen unrealistische criteria präsentiert werden, so dass Vergleiche für den Rezipienten mit negativen Folgen behaften sein können.

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2001; Goethals, 1986; Wills, 1981). Hakmiller (1966) ging in diesem Zusammenhang davon aus, dass vor allem bei einer akuten Bedrohung des Selbstwerts das Bedürfnis entsteht, diesen zu schützen (vgl. , 1985). Im Rahmen eines Experiments induzierte er bei einer Versuchsgruppe durch das Abschneiden bei einem fiktiven Test eine hohe und bei einer zweiten Gruppe eine niedrige Bedrohung des Selbstwerts; anschließend hatten 36 3 Ablauf sozialer Vergleichsprozesse alle Teilnehmer die Möglichkeit, das Testergebnis eines anderen Versuchsteilnehmers einzusehen.

2004). Wheeler und Miyake (1992) fanden heraus, dass sich Individuen im Alltag am ehesten mit ihnen nahestehenden Personen vergleichen, also etwa Freunden und Verwandten. Dies kann zum einen daran liegen, dass nahestehende Personen dem Individuum ähnlich sind, was generell ihre Vergleichsrelevanz erhöht; andererseits dürften Vergleiche mit Bezugsgruppen generell wichtiger sein, da man sich in der Gruppe korrekt verhalten möchte (Festinger, 1954). B. Arbeitskollegen, guten Freunden – oder Personen aus Medien, die man häufig rezipiert.

Wheeler und Miyake (1992) fanden heraus, dass sich Individuen im Alltag am ehesten mit ihnen nahestehenden Personen vergleichen, also etwa Freunden und Verwandten. Dies kann zum einen daran liegen, dass nahestehende Personen dem Individuum ähnlich sind, was generell ihre Vergleichsrelevanz erhöht; andererseits dürften Vergleiche mit Bezugsgruppen generell wichtiger sein, da man sich in der Gruppe korrekt verhalten möchte (Festinger, 1954). B. Arbeitskollegen, guten Freunden – oder Personen aus Medien, die man häufig rezipiert.

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