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By Jürgen Grimm

Molière, Racine, Corneille, Boileau und los angeles Fontaine - dies sind die heute noch bekannten Vertreter der französischen Literatur des 17. Jahrhunderts, das allgemein als das Klassische bezeichnet wird. In einem langen Rezeptionsprozess wurden diese Autoren zu Klassikern und ihre Werke zu einem für die französische country wertvollen Bildungsgut. Im Mittelpunkt steht das historische, gesellschaftliche, theologische, philosophische und naturwissenschaftliche Umfeld, aus dem die Künstler hervorgegangen sind. Besondere Bedeutung kommt dem 'Sonnenkönig' Ludwig XIV. zu, der aufgrund seiner außergewöhnlich langen Regierungszeit entscheidend dazu beigetragen hat, dass Frankreich auch kulturell eine Vormachtstellung in Europa erobert hat.

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Ludwig lässt gegen Fouquet einen Schauprozess führen, an dessen Ende ein Todesurteil stehen soll. Doch die eigens für diesen Prozess ernannten Richter beugen sich dem königlichen Willen nicht und plädieren auf Verbannung außerhalb Frankreichs, ein Urteil, das Ludwig in die lebenslange Haft des Angeklagten umwandelt. Für Ludwig ist die Verurteilung Fouquets ein Befreiungsschlag, eine Art Vatermord en miniature; denn mit der Verbannung Fouquets befreit er sich zugleich von seinem ›Übervater‹ Mazarin.

36 Wenn die moderne Forschung auch solche unhistorischen Projektionen korrigiert, sieht doch auch sie in Heinrich einen Machtpolitiker, der die Religionskriege beendet, Frieden stiftet, die Einheit des Landes wiederherstellt, wobei sein vorrangiges Ziel immer die Festigung der französischen Monarchie ist. Die Bilanz seiner fast zwanzigjährigen Herrschaft ist angesichts der kaum überwindbar erscheinenden Widerstände und Schwierigkeiten hervorragend, denn Frankreich ist am Ende der ersten Dekade des 17.

Selbst – signalisiert den Beginn einer fast 55-jährigen Alleinherrschaft, in der die seit Heinrich IV. sichtbaren Tendenzen einer Machtkonzentration in der alleinigen Figur des Königs zu einem Höhepunkt und Abschluss kommen und Frankreich sich endgültig zu einer europäischen Hegemonialmacht entwickelt. Dem ersten ›coup de maître‹ folgt im gleichen Jahr 1661 ein zweiter, ebenso spektakulärer: Die Verhaftung des Finanzministers Nicolas Fouquet. Fouquet, dessen Familie sich über mehrere Generationen von Tuchhändlern bis in hohe Staatsämter emporgearbeitet hatte, bekleidet seit 1653 das Amt des ›surintendant des finances‹ und ist als rechte Hand Mazarins in alle politischen Geheimnisse eingeweiht.

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