Download Handbuch der Kulturwissenschaften: Band 2: Paradigmen und by Friedrich Jaeger, Burkhard Liebsch, Jörn Rüsen, Jürgen PDF

By Friedrich Jaeger, Burkhard Liebsch, Jörn Rüsen, Jürgen Straub

Als Instanzen der Beschreibung moderner Gesellschaften gewinnen die Kulturwissenschaften immer mehr an Bedeutung. Rund a hundred Autoren aus diversen Fachgebieten haben in diesem Handbuch ihre Forschungen zu den Methoden und Themen der Kulturwissenschaft zusammengetragen. Sie stellen damit die junge Disziplin auf ein theoretisches Fundament und geben einen Ausblick auf künftige Entwicklungen. Im zweiten Band "Paradigmen und Disziplinen" werden die erkenntnistheoretischen, methodologischen und fachlichen Grundlagen erörtert. Die Leitthemen sind hier der Zusammenhang von Wissenschaft und Lebenspraxis, die grundlegenden wissenschaftlichen Problemstellungen, die führenden handlungstheoretischen und sprachpragmatischen Methodenkonzepte und die verschiedenen Disziplinen der kulturwissenschaftlichen Forschungsarbeit.

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Einführung in die Literaturdidaktik

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Autorisierungen des pädagogischen Selbst: Studien zu Adressierungen der Bildungskindheit

Frühpädagogische Fachkräfte sehen sich gegenwärtig umgreifenden Transformationen ihres Arbeitsfeldes gegenüber: Verbunden mit einem ‚neuen Blick auf das variety‘ verändern sich bildungspolitische Vorgaben, Konzeptionalisierungen frühkindlicher Bildungsprozesse, pädagogische Handlungseinsätze und Ausbildungskonzepte.

Potentiale und Grenzen von Smart Metering : Empirische Wirkungsanalyse eines Feldtests mit privaten Haushalten

Christopher Meinecke setzt sich mit der Frage auseinander, inwieweit inner most Haushalte in einem von erneuerbaren Energiequellen getragenen digitalen Stromnetz (Smart Grid) adaptive Stromverbraucher sein können. Basierend auf einem einjährigen Feldtest mit mehr als 650 Privathaushalten untersucht er unter Anwendung multivariater statistischer Längsschnittverfahren, welche Wirkung clever Meter-basierte Feedback-Systeme und variable Tarif-Modelle auf ihren Stromverbrauch haben.

Die Legitimität direkter Demokratie: Wie demokratisch sind Volksabstimmungen?

Das sinkende Vertrauen der Bürger in ihre politischen Repräsentanten und die Entfremdung von den etablierten Parteien haben in den letzten Jahren zu einer Intensivierung der wissenschaftlichen Debatte um mehr direkte Demokratie geführt. Dieser Band fasst zentrale Argumente dieses Diskurses zusammen und untersucht anhand von theoretischen Reflexionen und empirischen Fallstudien die Legitimität direkter Demokratie.

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Vielmehr fordert das komplexe Geflecht zwischen politisch-administrativem System und kultureller Initiative eine hohe Kunst des Verwaltens und des Vermittelns. Die Verwaltungswissenschaft beschreibt den damit gegebenen kulturpolitischen Führungswechsel als Umstellung von direktiver zu non-direktiver, von regulativer zu kontextueller, von transitiver zu reflexiver Steuerung. 2: »Praktische Künste<< und »kulturelle Praxis<<. Kulturwissenschaftliche Reflexionen... Dies aber darf nicht bedeuten, dass die öffentliche Hand und die öffentlichen Mittel aus der Förderung, Steuerung, Verantwortung zurückgezogen werden.

Seinen Möglichkeiten steigern kann. Die soziale Kultur der Geselligkeit erscheint nun als Medium, das »die Sphäre eines lndividui in die Lage bringt, daß sie von den Sphären Anderer so mannigfaltig als möglich durchschnitten werde, und jeder seiner eignen Grenzpunkte ihm die Aussicht in eine andere und fremde Welt gewähre [... ]«Y Quelle solcher Konstruktion und Evolution sozialer Wirklichkeit ist die kommunikative Kompetenz aller Beteiligten. Entsprechend fordert moderne Kulturwissenschaft die Reflexion auf die Konstruktionsprinzipien »freier Geselligkeit« als kulturelle Praxis: »Der Theoretiker [.

H. auf menschliche Bedürfnisse eingehen und Wünsche anregenY 7. »Kultur der Organisation« und »Kunst des Organisierens« Als ein zentrales Feld der »praktischen Künste« erschien schon im frühen 19. 34 Der Kunstbegriff sollte damit zum Ausdruck bringen, dass der Prozess des Organisierens die freie Konstruktion höchst künstlieh er Welten zum Ziele hatte. Diese Metapher der Organisation als Kunstwerk wurde danach immer wieder von den Konstrukteuren der verwalteten Welt aufgegriffen, prominent von Joseph Schumpeter mit seiner Beschreibung des Unternehmerischen Handeins als »schöpferische Zerstörung«.

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