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By David Bakan

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Genwart, unter denen sich auch Psychologen befinden. Obgleich also für Newton selbst Raum, Zeit und Masse das Universum nicht erschöpfend erklärten, so kam das Einschreiten Gottes dennoch nur gelegentlich vor. Daß Gott in die Alltagsangelegenheiten der Menschen eingreifen könne: diese Vorstellung wurde durch die Newton folgenden Denkweisen so gut wie gänzlich verbannt. Hatte der Mensch erst einmal Gott die Stellung des obersten Handwerkers zugewiesen, des Schöpfers einer Weltmaschine, die so trefflich eingerichtet war, daß sie nur noch gelegentlich des Nachschauens bedurfte, so wurden die Angelegenheiten des Menschen zum großen Teil seine eigenen.

Aus diesem Grunde nämlich ist die Satansgestalt, wo sie in der Geschichte auftritt, typischerweise verbunden mit einer ,, Übersteigerung der in den Erscheinungen gesehenen »Objektivität" ,, Realität". Wir müssen uns jedoch darüber klarwerden, daß es gerade das Instrumentelle selber ist, was zu dieser scharfen Trennung des Selbst von dem Satansbild, das es sich schafft, geführt hat. Hier treffen wir auf eine der Hauptparadoxien, die sich in allem Denken finden, das mit dem Satansbild zu tun hat: daß der Abscheu vor dem Satanischen eben die instrumentelle Funktion miteinbezieht, die an der Hervorbringung seines Bildes beteiligt ist.

Newtons Weltmaschine stellte in diesem Sinne eine Erfüllung der calvinistischen Theologie dar. Gott hatte die Welt als Gesamtheit in großer Harmonie geschaffen, bei der Herstellung jedes einzelnen Teils waren alle anderen Teile — so auch alle Planeten miteinander — berücksichtigt worden, und auch das Auge von Mensch und Tier war in Kenntnis der Gesetze der Lichtbrechung gebaut worden, die ebenfalls von Gott geschaffen waren. Gott hatte die Welt gemacht und sie mit Gesetzen ausgestattet, mittels deren sie nun weiterhin funktionierte.

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