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By Claudia Schulze

Elektronische Hilfsmittel sind in Museen keine Ausnahmeerscheinung mehr, denn die interaktiven digitalen Systeme bieten neue, faszinierende Möglichkeiten in Ausstellungen und anderen museumsrelevanten Arbeitsbereichen wie Forschung, Konservierung und Dokumentation. Obwohl die neuen Hilfsmittel von vielen Besuchern positiv aufgenommen werden, stehen ihnen viele Museumsverantwortliche weiterhin skeptisch gegenüber.

Claudia Schulze untersucht, welche besonderen Anforderungen der Museumskontext an interaktive digitale Systeme im Ausstellungsbereich stellt. Sie präsentiert und analysiert die organisatorischen, personellen, finanziellen, geschichtlichen und sozialen Faktoren sowie Daten aus der Besucherforschung in Deutschland, united states und Kanada. Vor diesem umfangreichen Datenhintergrund entsteht ein aktuelles Bild der establishment Museum. Aus kommunikationswissenschaftlicher Sicht entwickelt die Autorin neue Perspektiven und Lösungen für die Integration und die sinnvolle Verwendung interaktiver, digitaler Systeme im Ausstellungsbereich. Sie gibt Anregungen für die Praxis und leistet einen wichtigen Beitrag zur museumstheoretischen Diskussion.

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CHIN halt in seiner Untersuchung fest, daB 66,9% der untersuchten Museen in irgendeiner Form Zugang zum Internet haben. Von den 15,4%, die keinen Zugang haben, planten immerhin 6,9%, im Jahr 2000 einen Zugang einzurichten (SiC! Dber die fehlenden 17,7% liegen keine Angaben vor, vgl. CHIN, S. 19). AuEerdem fragte CHIN, wieviele der im Museum verwendeten Rechner einen InternetanschluE besitzen. In imrnerhin 11 % der Museen mit Internetzugang hat jeder Mitarbeiter einen internetfahigen Rechner zur Verfiigung.

Ftir die deutschen Museen liegen zwar keine absoluten Zahlen vor, aber die 17 vom Institut fur Museumskunde und ito untersuchten Institute geben offensichtlich den groBten 11 Mein subjektiver Eindruck ist allerdings, daB die nordamerikanischen Museen insgesamt schon viel weiter in ihren Bemtihungen fUr eine groBere Besucherorientierung fortgeschritten sind. a. Familien mit kleinen Kindem), die besonderen (padagogischen, interaktiven, rechnergestiltzten) Angebote in den Ausstellungen (zum Beispiel Koester, Abb.

Wenn die Museen ihre Mittel also nur nach und nach »aufstocken«, laBt dies unter anderem vermuten, daB es den Museen weiterhin an Konzepten und langfristigen Kommunikationsstrategien mangelt, was aber aufgrund der schwierigen und kaum planbaren Haushaltssituation bei den herkommlich finanzierten Museen, wie ich sie weiter oben bereits dargestellt habe, keine Verwunderung hervorrufen diirfte. Trotzdem erscheint es wenig sinnvoll, technische Moglichkeiten so lange aus den Erwagungen auszuklammem, bis ein Grundstock von analogen Verrnittlungshilfen vorhanden ist.

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