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By "Deutschen Gesellschaft zur Erforschung der Politischen Bildung", Karl Graf Ballestrem, Volker Gerhardt, Henning Ottmann, Martyn P. Thompson

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Ja, diese Formulierung ist noch viel zu milde. Man muß aus der unentwegten Kritik an den zahlreichen Reformbestrebungen, von denen das 19. Jahrhundert so reich ist, schließen, daß Marx und Engels sich wünschten, es möge den 28 Ebd. - Siehe dazu: Birgit Recki, Ethos und Kultur. Ernst Cassirers ungeschriebene Ethik, 1996 (Vortrag i. d. Universitllt Hamburg am 24. 10. 1996; unveröffentlichtes Manuskript). 29 Sie liegt auch der Gleichgültigkeit gegenüber der (kommunikativen) Praxis zugrunde, die Udo Tietz (in der Nachfolge einer älteren Kritik von Jürgen Habermas) zu Recht beklagt.

Doch wie dem auch sei: Die Einzigartigkeit des Marxismus liegt in der Radikalisierung des neuzeitlichen Verlangens nach einer wissenschaftlich-technischen Verfügung über die menschliche Welt. Alles, auch die Theorie und die Theoretiker selbst, sollen Teil einer durch und durch einsichtigen Neuorganisation des menschlichen Lebens werden. Ausnahmslos alles wird dem Handlungsanspruch des Menschen unterworfen, der darin aber nur vollstreckt, was die in ihm endlich freigesetzte Natur von sich aus immer schon anstrebt.

8 3 Jon Elster entdeckt in den späten Schriften von Marx (aus der Zeit der Ersten Internationale zwischen 1865 und 1875) neben der Mahnung an die revolutionäre Konsequenz immerhin auch ein Nachdenken über den »Geist des Kompromisses«: »they reflect the spirit of compromise«. Elster sieht es jedoch als sehr schwierig an, aus diesen Texten »Marx' s real view« auch nur zu rekonstruieren (An Introduction to Karl Marx, CambridgelNew York 1986, 159). Ein vernichtendes Urteil über den Begründer einer politischen Bewegung - wie ich finde.

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