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By Ferdinand Blömer (auth.)

In der chemisch-pharmazeutischen Industrie hat sich ein Strukturwandel vollzogen, der durch die Abkehr von chemischen Massenprodukten und die zunehmende Produktion von Spezialchemikalien gekennzeichnet ist. Stärkere Kundenorientierung und höhere Marktreagibilität machen versatile Produktionsanlagen notwendig, insbesondere Mehrzweckanlagen, die nach dem Prinzip der Batchproduktion arbeiten. Ferdinand Blömer gibt einen Überblick über die Ressourceneinsatzplanung bei kontinuierlichen Prozessen und Batchproduktion in der chemischen Industrie. Der Autor entwickelt neue Lösungsansätze für die Ablaufplanung von Batchprozessen, die es ermöglichen, auf foundation von Standardsoftware zur linearen Optimierung Belegungspläne für Mehrzweckanlagen zu erstellen.

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Tasks bedingen immer einen Materialtransformationsprozeß. Reinigungsprozesse haben in den meisten Fällen keinen Bezug zu einem bestimmten Material und können daher schlecht abgebildet werden. Sie haben jedoch Bezug zu den Tasks, und indirekt (bei Abhängigkeit der Reinigungsdauem von den zeitlich vor- bzw. nachgelagerten Materialien im Reaktor) damit auch zur Reihenfolge der in den einzelnen Tasks eingesetzten Materialien. 5() Vgl. Pantelides (1993), S. 266. 51 Die heiden angeführten Kritikpunkte lassen sich über die Definition zusätzlicher (Binär-) Variablen kompensie· ren, was jedoch wiederum zu einer Vergrößerung des sich ergebenden LP-Modells führt.

Verbrauchenden Reaktoren schnell Engpässe im Bereich des Zwischenlagers auftreten können. Daneben existieren weitere Abwandlungen bzw. Mischformen der oben genannten Lagerstrategien: • 37 SIS (shared intermediate storage): Bei dieser Strategie können mehrere Produkte gleichzeitig gelagert werden, was in der Regel einem Warenlager mit diskreten (teilbaren) Gütern entspricht. In der chemischen Industrie werden häufig Zwischenprodukte zum Transport bzw. zur Zwischenlagerung in Säcke bzw. 37 \' gl.

5 gibt einen Überblick über die oben deftnierten Produktions- bzw. Anlagentypen und eine Zuordnung zu den gebräuchlichsten im Bereich der chemisch-phartnazeutischen Produktion eingesetzten Produktionstechnologien: • Grenztyp A ist durch gleichbleibende Massenfertigung, Organisation der Fließfertigung und meist kontinuierliche, selten diskontinuierliche Prozeßführung gekennzeichnet. Dieser Typ entspricht der in Abb. 5 dargestellten Produktion auf Einprodukt- bzw. Monoanlagen. • Grenztyp B ist durch wechselnde Massenfertigung und Organisation der Fließfertigung gekennzeichnet und weist sowohl kontinuierliche als auch diskontinuierliche Prozeßführung auf.

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