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By Peter A. Berger, Karsten Hank, Angelika Tölke

Eine wesentliche Erkenntnis der Ungleichheitsforschung bezieht sich darauf, dass bei der examine sozialer Ungleichheit nicht das einzelne Individuum, sondern auch der Haushalt und die Familie in den Blick genommen werden m?ssen. Familien sind m?chtige Instanzen lebenslanger intergenerationaler Solidarit?t. Die sozialen Netzwerke einzelner Familienmitglieder stellen soziales Kapital auch f?r alle anderen Familienmitglieder dar; Bildung, Einkommen und prestige der Eltern sind wesentliche Ressourcen f?r die Kinder. Diejenigen, die bereits in ihrer Kindheit und Jugend bessere individuelle Startpositionen hatten, sind auch im Erwachsenenalter im Vorteil. Diejenigen, die Kinder haben, verf?gen in h?herem modify ?ber Unterst?tzungsressourcen. All diesen gesellschaftlich erw?nschten Transfers, Ressourcen und der Familiensolidarit?t stehen jedoch – zumindest potenziell – unerw?nschte Folgen f?r die Sozialstruktur, f?r die Reproduktion und m?glicherweise Zunahme gesamtgesellschaftlicher Ungleichheit gegen?ber. Der vorliegende Band m?chte einen Beitrag zur Kl?rung zumindest einiger in diesem Zusammenhang relevanter Fragestellungen leisten.

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