Download Sozialer Wandel: Herausforderungen für Kulturelle Bildung by Stefan Faas, Mirjana Zipperle PDF

By Stefan Faas, Mirjana Zipperle

Tief greifende soziale Wandlungsprozesse und veränderte Selbstbeschreibungen moderner Gesellschaften – verbunden mit Forderungen nach und Versprechungen von mehr Bildung und lebenslangem Lernen – stellen ein umfangreiches Bündel an Herausforderungen für Kulturelle Bildung und für Soziale Arbeit dar. Der Band greift aktuelle gesellschaftliche und fachwissenschaftliche Entwicklungen und Fragen in diesem Zusammenhang auf, z.B. zur Bedeutung von Bildung, Kultur und Werte in der Wissens- und Informationsgesellschaft, im Kontext von Globalisierung, mit Blick auf ein sich veränderndes Generationenverhältnis, in Bezug auf institutionelle Transformationsprozesse oder das disziplinäre und professionelle Selbstverständnis. Im Vordergrund steht die Neuthematisierung des Kulturellen sowie des Sozialen im Hinblick auf Chancen, Anforderungen und Illusionen, die sich Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen in ihrer Lebensbewältigung und Lebensgestaltung stellen sowie in Bezug auf die Weiterentwicklung pädagogischer Angebote und Institutionen.

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Maria Montessori etwa wird – auch in weiten Teilen der erziehungswissenschaftlichen Rezeption – aus ihrem Kontext genommen und ikonisiert. Jürgen Oelkers (2005) spricht in diesem Zusammenhang von „Dogmatisierung“. Darstellungen wie die von Hélène Leenders (2001) zum Fall Montessori bleiben anhand der Fülle der Montessori Literatur die Ausnahme. John Dewey, um auf das bereits angesprochene Beispiel zurückzukommen, wird von den deutschen Reformpädagogen zwar durchaus wertschätzend und positiv diskutiert; die Übersetzung seiner „miniature community“ oder „embryonic society“, als die er die Schule bezeichnete, wird von Georg Kerschensteiner aber als Staat im Kleinen wiedergegeben, und diese Übersetzung verkennt den US-amerikanischen Bedeutungszusammenhang und verschleiert das Unvertraute, nämlich einen nicht völkisch unterlegten und auf ‚Demokratie‘ bezogenen Gemeinschaftsbegriff.

Axiology – Theory of values. Philosophy and Phenomenological Research, 32(2), 9–41. Hepp, G. (1996). Wertewandel und Bürgergesellschaft. Aus Politik und Zeitgeschehen, B 52– 53/96, 3–12. -H. (2003). Wertwandel. Würzburg: Carolus. Joas, H. (1999). Die Entstehung der Werte. : Suhrkamp. Joas, H. (2008). Value generalization. Limitations and possibilities of a communication about values. Zeitschrift für Wirtschafts- und Unternehmensethik, 9(1), 88–96. , & Wiegandt, K. ). (2006).  Aufl). : Fischer. Jonas, H.

28 T. Potthast 3 ‚Werte‘ als umstrittene gesellschaftliche Kategorien Kaum ein Begriff ist so schillernd wie der des Wertes, vielleicht gerade weil er etymologisch ebenso wie lebensweltlich im Sinne einer Wertschätzung, einer positiven Geltung, aber auch eines Kauf- oder Tauschpreises zugänglich ist. Wert ist nach Eisler (1904) „das Correlat, der Niederschlag, die Setzung des Wertens (Schätzens). Dieses besteht in der gefühlsmäßig-unmittelbaren oder urteilenden (beurteilenden) Beziehung eines Objects auf ein (wirkliches oder mögliches, einzelnes oder allgemeines) Wollen, Bedürfen, Zwecksetzen.

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