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By Helga Schloffer, Irene Gabriel, Ellen Prang

Beschäftigung, Aktivierung und Lebensqualität für Menschen mit Demenz

Das Praxisbuch für Gruppenleitende in der Demenzbetreuung bietet über 20 komplett vorbereitete Stundenkonzepte zu unterschiedlichen Lebensthemen, wie z.B. Familie, Natur, Feste, Kindheit, Essen, Arbeit. Durch die detaillierte Anleitung der einzelnen Beschäftigungsstunden benötigt die Gruppenleitung kaum Vorkenntnisse und kann sofort passende Stundenkonzepte praktisch durchführen. Die neuartige Methode der Validierenden Aktivierung wurde aus der Praxis heraus entwickelt underleichtert nicht nur die Kommunikation mit demenzerkrankten Menschen, sondern stärkt auch die Lebensqualität. Es ermöglicht die Wahrnehmung des Menschen mit Demenz als individual – mit seiner Lebensgeschichte, seinen Fähigkeiten und Emotionen.

Aus dem Inhalt

  • Detaillierte Stundenkonzepte begleiten Schritt für Schritt durch die Gruppenstunde
  • Tipps zum Einstieg in das Stundenthema
  • Vorschläge für Gegenstände, Lieder u.v.m.
  • Hinweise, welche Ressourcen gefördert werden

Eine hilfreiche Ideensammlung für Altenpflegerinnen und Gruppenleitungen in Pflegeeinrichtungen, Tagesgruppen und anderen Betreuungsangeboten für Menschen mit Demenz.

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Menschen in Phase 2 und Phase 3 wird der Erinnerungsanker sehr „direkt“ angeboten bzw. der Umgang unterstützt. Bei der Stärkung der Ressourcen versuchen wir ebenfalls, mit Gesten und Bewegungen das Abrufen von Wissen zu unterstützen oder Arbeitsabläufe wieder in Erinnerung zu rufen. Aktives Zuhören lebt vor allem von ungeteilter nonverbaler Aufmerksamkeit für den Gesprächspartner, z. B. durch zugewandte Körperhaltung, aufmunterndes Nicken, ehrlichen Blickkontakt, Spiegeln der Gefühle. Dieser Umstand der sehr intensiven 3 38 3 Kapitel 3 · Praktische Umsetzung der personzentrierten Haltung Zuwendung zu einem Teilnehmer für kurze Zeit bedingt aber auch, dass die anderen Teilnehmer für diesen Moment vernachlässigt werden.

Noch andere Dinge wie ein Taschentuch oder ein Taschenmesser verstaut werden, dann können die Teilnehmer eingeladen werden, doch genauer nach etwas Brauchbarem zu kramen und zu suchen. Das macht den meisten Spaß. Dann wird über das Fundstück gesprochen, z. B. ein Taschenmesser, über seine verschiedenen Funktionen, seine Verwendung. Ebenso kann diskutiert werden, wie es sich anfühlt: hart, schwer usw. Für manche Teilnehmer mit fortgeschrittener Demenz kann es aber eine Überforderung bedeuten, sich eigenständig mit einem Gegenstand zu beschäftigen.

Miteinander öffnen, hantieren etc. An der Körperhaltung und am Gesichtsausdruck wird sorgsam beobachtet, ob die Vorgehensweise so passt bzw. die angebotenen Wahrnehmungsinhalte auf Interesse stoßen. > Die Gruppenleiterin kann einen Gegenstand, einen Geruch, ein Bild einzeln betrachten/begreifen lassen. Oder sie bietet für jeden Teilnehmenden z. B. einen Kochlöffel an – das spart Zeit, ist aber nicht immer möglich. 3 Biografische Fragen In der Themenstunde zum Wandern kreist das Gespräch um die Wanderziele, die Begleitung und die ordentliche Verpflegung.

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