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By Helmut Schwärzler - Jürgen Wagner

Angesichts von etwa 50.000 Sitzgesellschaften bei nur ca. 35.000 Einwohnern spielt das Gesellschaftsrecht im Fürstentum Liechtenstein eine herausragende Rolle. Haftungs- bzw. Verantwortlichkeitsfragen haben hier in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen. Dazu beigetragen haben die veränderte internationale scenario, die zahlreichen vor Gericht getragenen Fälle, aber auch die jüngst bekannt gewordenen Datendiebstähle und die dabei zu Tage getretenen eigennützigen Handlungen. In Frage stehen Vertrauen und acceptance des Finanzplatzes. Geschäftsführern, Verwaltungs- und Stiftungsräten von liechtensteinischen Unternehmungen und Stiftungen, aber auch von ausländisch beherrschten Domizilgesellschaften wie Stiftungen, Anstalten, Trusts oder Treuunternehmen obliegen hier besondere Pflichten bei der Geschäftsführung und deren Kontrolle. Verantwortlichkeitsansprüche können sich dabei z.B. aus Gründerhaftung oder agency der Geschäfte ergeben, aber auch bei der Entlastung oder bei externen Kontrollstellen. Obwohl es für viele Geschädigte auf den ersten Blick wenig aussichtsreich zu sein scheint, Verantwortlichkeitsansprüche geltend zu machen, ist deren Durchsetzung in vielen Fällen doch Erfolg beschieden. Hierfür die Voraussetzungen aufzuzeigen und anhand von Praxisfällen zu verdeutlichen, wie die Haftungsproblematik zu handhaben ist, ist das Ziel dieses Buches. Dazu erläutern die Autoren das liechtensteinische Gesellschaftsrecht, verdeutlichen die Verantwortlichkeiten, z.B. bei der Gründung, bei Prospekten, von Geschäftsführern oder den verschiedenen Gesellschaftsorganen, stellen die Aufgaben der Revisionsstelle dar und gehen im aspect auf den eigentlichen Haftungsanspruch ein. Der Gastbeitrag von Dr. Mario Frick beleuchtet die Anerkennung und Vollstreckung ausländischer Urteile im Bereich der Organhaftung in Liechtenstein. Der Band ist damit ein wertvolles Hilfsmittel, sowohl für die Berater der verantwortlichen Personen als auch für diejenigen, die von diesen Personen oder von Unternehmensorganen geschädigt wurden.

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Handels- und Wirtschaftsrecht in der Schweiz und Liechtenstein, 3. Schwärzler. Länderbericht Liechtenstein in Süss/Wachter, Handbuch des internationalen GmbH-Rechts, Angelbachtal/Heidelberg, 2006/2011. 6 Personen- und Gesellschaftsrecht PGR (LGBL 1926 Nr. 4, Reformen durch LGB!. 1980 Nr. 39 und LGB!. 136 und 279; zu). geändert LGBI. 2011 Nr. 370; Steuergesetz (SteG, LGBI. 1961 Nr. 7, zu!. geändert LGB!. 2011 Nr. 385). jährl. Finanzgesetz {LGBI. 2011 Nr. 535); Gesetz über die Finanzmarktaufsicht (LGBI.

2011 Dänemark TIEA 17. 12. 2010 Schweden TIEA 17. 2010 34 Vgl. li. und Broschüre „Steuerstatistik 2010". li. Aktuell Hosp/Langer, Liechten- stein-Journal 2011, 2 ff. 36 Hierzu Salvi, Ausgewählte Einzelfragen zur Abkommensberechtigung nach dem Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Liechtenstein und Luxemburg, Liechtenstein-Journal 2011, 13ff. 51 Kapit~I 2 Das liechtensteinische Gesellschaftsrecht Finnland TIEA 17. 2010 Norwegen TIEA 17. 2010 Island TIEA 17. 2010 Färöer TIEA 17. 2010 Im Dezember 2010 kamen weitere sechs Abkommen dazu, u.

Diese wurden wiederum ergänzt durch 59 Forstmoser, Verantwortlichkeit, S. 336. 60 Forstmoser, a. a. , S. 338. 61 Ausführlich s. Wagner, Gesellschaftsrecht, 3. Aufl. 2007. 7 Rege,lungen_ in Osterreich das Bundesgesetz vom 25. 06. 1982 über die berufliche Alters-, Hinterlassenenund Invalidenvorsorge (BVG), das die sogenannten „BVG-Stiftungen" hervorbrachte. In Ausführung der Artikel 929 und 936 des OR wurde die Handelsregisterverordnung (HRegV) vom 07. 06. 1937 geschaffen, ausserdem am 06. 10. 1923 ein Bundesgesetz betreffend Strafbestimmungen zum Handelsregister- und Firmenrecht in Kraft gesetzt.

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